FLUIDISCHE SCHALTER

Für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen

Das Prinzip der fluidischen Schalter

Im Gegensatz zu fluidischen Oszillatoren, wie zum Beispiel bei der OsciJet Düse, kann mit fluidischen Schaltern ein aktiv geschaltet werden. Dazu wird an einem der Druckports ein geringes Überdrucksignal angelegt, dass den Fluidstrahl (Gase oder Flüssigkeiten) auf die gegenüberliegende Seite drückt. Dieser Zustand bleibt auch ohne weiteres Drucksignal stabil erhalten. Eine Änderung des Zustandes ist aber über eine Aktivierung des anderen Druckports jederzeit möglich.

Fluidische Schalter lassen sich vielfältig einsetzen und spielen ihre Stärke insbesondere in Umgebungen aus, in denen sich herkömmliche Ventile nicht einsetzen lassen. Also insbesondere in besonders harschen Umgebungen mit hohen Temperaturen oder korrosiven Medien oder wo sehr schnelle Schaltzeiten erforderlich sind.  Die Schalter lassen sich fast beliebig skalieren und an fast jede Einsatzbedingung anpassen.  So wurde zum Beispiel der nachfolgende Schalter für die Regelung von 900°C heißen Gasmassenströmen eingesetzt. Die realisierbaren Schaltzeiten lagen dabei bei über 900 Hz.

Anwendungsgebiete

harsche Umgebungen

Korrosive Medien

schnelle Schaltzeiten

harsche Umgebungen

Korrosive Medien

schnelle Schaltzeiten