FLUIDISCHE DIODE

Für den Einsatz in der nächsten Gasturbinengeneration

Die Weiterentwicklung der Tesladiode

Bei einer fluidischen Diode handelt es sich um eine passive Vorrichtung, die einen geringen Strömungswiderstand in der Vorzugsrichtung als in der Gegenrichtung aufweist. Die Grundidee wurde 1916 von Nikola Tesla patentiert und basiert auf Strömungshindernissen, die in der Vorzugsrichtung eine eher laminare Strömung erzeugen und in der Gegenrichtung starke Verwirbelungen erzeugen. Der große Vorteil eines solchen Bauteils liegt darin, dass diese Ventile ohne bewegliche Bauteile auskommen und damit quasi wartungsfrei sind. Die Bauteile sind seit ihrer Patentierung allerdings kaum zum Einsatz gekommen.

In Verbrennungskraftmaschinen, wie zum Beispiel bei Gasturbinen, bringt ein Zurückschlagen der Flamme entgegen der Hauptströmungsrichtung nicht nur den Verbrennungsprozess zum Erliegen, sondern kann auch zu schweren Schäden an und in der Maschine führen. Um einen rückschlagfreien Betrieb zu gewährleisten hat FDX daher ein Rückschlagventil entwickelt, dass auf dem Prinzip der fluidischen Diode basiert. Die Diode wurde für hochreaktive Gemische (Luft mit Dimethylether) ausgelegt. Im Gegensatz zur Tesladiode weist die von FDX entwickelte Diode ein höheres Widerstandsverhältnis aus Vorzugs- und Gegenrichtung auf. Das bedeutet, dass der Druckverlust in der Vorzugsrichtung geringer ist und zusätzlich ein höherer Widerstand in der Gegenrichtung vorliegt. Die von FDX entwickelte Diode erwies sich in Verbrennungstests als absolut zuverlässig und wird den Einsatz in der nächsten Gasturbinengeneration finden. Sollten Sie Interesse an einer fluidischen Diode haben, beraten wir Sie sehr gerne.

Anwendungsgebiete

Gasturbine

hochreaktive
Gasgemische